Federico Renzi
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Ich wurde vor 43 Jahren in einer Kleinstadt in der Toskana geboren, und lebe dort immer noch mit meiner Frau und unseren zwei Kindern. Seit 12 Jahren bin ich Agronom und Önolog und arbeite als Berater für Weingüter in der Toskana. Wein ist meine zweite Leidenschaft, Fliegenfischen ist die Erste. Meinen ersten Fisch habe ich im Alter von 4 Jahren gefangen und habe Fliegenfischen und Fliegenbinden vor 25 Jahren entdeckt. Die Entwicklung von schwierigen Fliegenmustern für eine bestimmte Benutzung oder Bedingung liebe ich. |
| Ein besonderer Entwurf ist vielleicht nur einmal in zehn Jahren erforderlich oder nur für einen bestimmten Fluss; aber bei dieser Fliege ist es dann möglich, dass ich etwas lerne. Für mich hat Fliegenfischen eine unerklärliche Schönheit und verlangt gleichzeitig das Studium, zu sehen, ob eine Fliege funktioniert oder nicht. Ich ziehe "matching the hatch" und das Imitieren von den natürlichen Insekten, die die Fische nehmen, vor. Zum Beispiel habe ich mich auf das Schlupfen von Eintagsfliegen konzentriert. Meine Übergangs-Cripple- und Dun-Muster imitieren dieses wichtige Stadium und sind erfolgreich, wenn andere Muster fehlen. Ich meine, dass nachahmende Fliegen effektiver sind. Solche Muster finde ich auch ästhetischer und sie müssen "mich" vor einem Fisch fangen. |
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Beim Fliegenbinden benutze ich wenige Materialien: Fibetten für Eintagsfliegenschwänze, Pfau- oder Truthahnkiele für Abdomen, CDC oder Poly für Flügel, Rehhaar geteilt mit einem kleinen Schaumstoffstreifen für Beine und etwas Dubbing. Diese wenigen Materialien können auch Köcherfliege, Steinfliege und terrrestrische Formen imitieren.
Vor mehr als 10 Jahren habe ich gutes Fliegenfischen im Mittelmeer entdeckt, aber die Fische sind oft sehr scheu und selektiv. Thunfisch oder Dorado (Mahi-Mahi), die 5-Centimeter Anchoven fressen, können Fliegen einen Zentimeter länger oder kürzer ablehnen. Fische wie Seebarsch oder Blaufisch fressen kleine Fische vom Schwanzende, so dass Tubenfliegen mehr Fische an den Haken als traditionelle Fliegen bringen können.
Der "Turbo Popper" Stil, den mein Freund Enrico Puglisi kommerziell in den USA produziert, ist meine Erfindung. Dieses Muster ist schon länger in Amerika, und im letzten Jahr in Europa erfolgreich gewesen. So ein Popper wiegt ein Drittel weniger als herkömmliche Muster und ist windschlüpfriger. Dadurch sind leichtere Ruten und grössere Fliegen möglich. Die Fliege funktioniert für Salzwasserfische wie Schwert- und Segelfische und auch für große Süßwasserbarsche. Der völlig freie Hakenschenkel heisst mehr Fische am Haken.
Vor einigen Jahren habe ich Fliegenbinden bei wichtigen Fliegenfischen-Ausstellungen angefangen. Der Austausch von Ideen und Erfahrungen ist eine wahre Freude und ich bin stolz, dass Fliegenbinder in England, Frankreich und anderswo meine Muster mit Erfolg benutzen.
Vor 5 Jahren, bei einem Gespräch mit Freunden über Fliegenbindewettbewerbe, habe ich gesagt, "Ein Fliegenbindewettbewerb sollte international und mit erstklassigen internationalen Preisrichtern sein." So hatte "The World Tuscany Open" mit Preisrichtern wie Al Caucci, AK Best, Hans van Klinken und Steve Thorton begonnen und ich bin stolz, dass ich Anteil an der Gründung habe.






