Christian Geiger
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Ich wurde 1965 in München geboren, und wuchs im Ortsteil Oberföhring auf. Insider wissen, dass man als 10 jähriges Kind mit dem Bananafahrrad nur 1,5 Minuten ins Isartal brauchte. Dort am Wehr, wo sich während der Laichwanderung der Nasen gigantische Schwärme bildeten, musste man unweigerlich zum Fischer werden. |
Erst in einem Verbandszeltlager für organisierte Jungfischer kam ich mit einer Fliegenrute in Berührung. Damals stellte sich Franz-Josef Schäfer als Wurfinstruktor für uns Jungs zur Verfügung.Bis heute bin ich überzeugt, dass er jeden Teilnehmer heimlich leise ins Ohr flüsterte, er wäre im Werfen ein Naturtalent.
Also kein Talent verschwenden und sofort den Wunschzettel fürs Christkind
herausholen. Als dann 12 Monate später die erste Äsche an der Fliegenrute
zappelte, war es mit der Wurmfischerei aus und vorbei. In dieser Zeit war meine Fliegenfischerwelt noch in Ordnung, bis eines Tages ein sehr guter Freund am Huchenvirus schwer erkrankte und mehrere Gefolgsleute ansteckte. Meine Infektion bemerkte ich anhand der vielen vergrößerten und aufgeblähten „do it yourself“ Fliegen, die von ursprünglich 2 cm auf weit über 20 cm anschwellten. Seither ist mein Körper chronisch der Großfliegenbinderei verfallen. Mit Großkalibern zu fischen ist häufig ein sehr schweißtreibendes und ermüdendes Unterfangen. Wer mal mehrere Stunden mit einem großen Bunny gefischt hat, der weiß wie hart ein Fisch erarbeitet wurde. Dies war und ist seit Jahren meine Triebfeder einen immer leichter zu werfenden Streamer ohne Einbußen in Attraktivität und Materialspiel zu erbinden. In diesem Zusammenhang muss ich mich auch für die vielen Inspirationen und Verbesserungsvorschläge diverser Prototypen bedanken. | ||




